Er sucht Ihn – Axel (42) und Volker (41)

Axel (42, Maler und Pädagoge) aus Hessen lernte mit gay-PARSHIP Volker (41, Versicherungsfachwirt) aus Schleswig-Holstein kennen. Axel hat uns geschrieben.

So verliebten sie sich:

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Dass wir durch gayPARSHIP tatsächlich einen ‚Lebenspartner‘ finden könnten, daran hatten wir kaum wirklich geglaubt. Aber natürlich insgeheim erhofft! Und auch wenn es klingt wie für Werbezwecke frei erfunden, so können wir nur sagen: Wir haben den Menschen gefunden, den wir uns erträumt haben. Für uns ist tatsächlich ein Traum Wirklichkeit geworden.

Er (Volker) hatte zunächst gar nicht den Mut, mich (Axel) anzuschreiben, nachdem er mich auf seiner Besucherliste gefunden und mein Profil besucht hatte. Als ‚Versicherungsfachwirt‘ war Volker die Kontaktaufnahme mit dem Maler (und Pädagogen) dann doch etwas zu gewagt.

Daraufhin habe ich die Initiative ergriffen und eine Kontaktanfrage an ihn geschickt. Sofort stellte sich ein intensiver und umfangreicher Mailkontakt ein. Nach zwölf Mails am Vormittag des dritten Tages mussten wir dann einfach die Stimme des anderen hören, und wir telefonierten nachmittags über drei Stunden. Auch im Gespräch am Telefon verstanden wir uns sofort sehr gut. Unser Umgang war von Anfang an vollkommen unkompliziert. Wir waren beide total überwältigt. Es war einfach nur harmonisch, und wir hatten den Eindruck, uns eigentlich schon immer gekannt zu haben. So etwas gibt es doch eigentlich gar nicht.

Am folgenden Tag war uns klar, dass wir uns, trotz einer Entfernung von fast 500 km, ziemlich bald sehen mussten. Es war uns sehr wichtig, den anderen auch als Menschen kennenzulernen und wahrzunehmen, um zu wissen, ob der harmonische Umgang per Mail und Telefon auch im direkten Kontakt ‚funktioniert‘. Eigentlich hatten wir dann ein Treffen für das folgende Wochenende vereinbart, ich bin dann aber schon dienstags (dem nächsten Tag) kurz entschlossen Richtung Norden aufgebrochen.

Irgendwie hatten wir beide Angst, dass, wenn wir uns gegenüber stehen würden, die ganze Vertrautheit verflogen sein könnte, die sich bis dahin entwickelt hatte. Spannungsaufbau über 500 km Autofahrt! Die Sekunden, bevor wir uns das erste Mal in die Augen schauen sollten, waren wohl die nervenaufreibendsten überhaupt. Als wir uns dann aber gegenüber standen, war das dann aber ganz genau so, als ob wir dem Menschen begegnet wären, auf den wir immer gewartet hatten und der uns eigentlich schon immer vertraut gewesen war. Es war und ist seit dem ersten Augenblick an zwischen uns so einfach gut und stimmig, dass es zum Aufschreiben eigentlich viel zu unglaubwürdig und kitschig ist. So unglaubwürdig und kitschig, dass wir es selbst fast nicht glauben konnten. Es ist aber einfach nur unsere Geschichte, die von Volker aus Schleswig-Holstein und Axel aus Hessen.

Okay, etwas an Handicap muss sein, und das ist bei uns eben die Entfernung. Da ich aber sowieso seit längerem an einem Umzug nach Norddeutschland arbeitete, ist dieser Gedanke jetzt einfach nur konkreter geworden.

Aus dem ersten Besuch wurden zwei Tage, die ich im Norden geblieben bin. Dann hat Volker mich die beiden folgenden Wochenenden besucht. Die letzten vier Wochen habe ich bei ihm verbracht, und wir haben festgestellt, auch das tägliche Leben ändert nichts an der Harmonie, die zwischen uns herrscht. Übrigens: Wir haben schon begonnen, unsere Trauringe auszusuchen. Das mag zwar etwas schnell und voreilig klingen, aber wenn man das Gefühl hat, wirklich den Menschen gefunden zu haben, mit dem man alt werden möchte und mit dem man alt werden kann, warum soll man dann nicht auch diesen Schritt in Angriff nehmen? Die Planungen für unseren gemeinsamen Haushalt mit dann zusammen drei Katzen und einem Hund laufen auf Hochtouren.

Auch wenn ’nur‘ 70 Prozent Matching-Punkte und gewisse ‚Diskrepanzen‘ in den Gemeinsamkeiten die Erfolgsaussichten vielleicht erst mal nicht besonders hoch erscheinen ließen, es kommt auf die ‚Chemie‘ an, die zwischen beiden fließt. Und diese Chemie stimmt bei uns einfach.

gay-Parship habe ich als seriös und fundiert erfahren und finde, dass ich damit eine wirklich gute Entscheidung getroffen habe.

Es grüßen herzlich dankend 🙂 Axel und Volker“