Lesbische Liebe

Lesbische Liebe: Was du über die Homosexualität bei Frauen wissen solltest

18.09.2020 GayParship Redaktion

Lesbische Frauen sind überall anzutreffen: In der Medienwelt, in der Politik, in Firmenvorständen oder auch beim Bäcker nebenan. Doch selbst wenn sogar große Hollywood-Stars wie Jodie Foster oder Ellen DeGeneres sich offen zu ihrer lesbischen Liebe bekennen, bilden homosexuelle Frauen bis heute nach wie vor eine Randgruppe und sind im öffentlichen Leben kaum wahrnehmbar. Der Grund liegt darin, dass es nach wie vor für viele Frauen eine Herausforderung darstellt, sich auch offen zur eigenen Homosexualität zu bekennen. Hier spielen nicht nur Erziehung, Prägung und das soziale Umfeld eine Rolle, auch Selbstzweifel führen dazu, dass unterdrückte Homosexualität bei Frauen keine Seltenheit ist. Viele Frauen entdecken auch erst im Alter, dass sie lesbisch sind und haben Angst, ihr familiäres oder berufliches Umfeld zu enttäuschen.

Wir erklären dir, was das Besondere an der lesbischen Liebe ist, mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen viele Lesben im Alltag zu kämpfen haben und mit welchen Vorurteilen homosexuelle Frauen immer wieder konfrontiert werden.

Lesbische Liebe: Wenn Frauen Frauen lieben

Ist es nur eine Herzensfreundin oder ist hier schon mehr im Spiel? Für viele Frauen ist es nicht auf Anhieb leicht, festzustellen, ob sie homosexuell sind. Eine tiefe Verbundenheit oder eine freundschaftlich geprägte Liebe unter Frauen muss noch kein Anzeichen dafür sein, dass man plötzlich lesbisch geworden ist. Sollte zu den starken Gefühlen zum weiblichen Gegenüber auch die Sehnsucht nach einem erotischen Verlangen hinzukommen, ist die Wahrscheinlichkeit allerdings hoch, dass es sich hier um lesbische Liebe handelt.

Dennoch ist es für Frauen im Alltag immer wieder schwierig, auch zur eigenen Homosexualität zu stehen. Obwohl viele Menschen sich als tolerant und offen gegenüber Homosexuellen im Allgemeinen geben, herrscht nicht selten Irritation, wenn Homosexualität im eigenen Umfeld auftritt. Viele aufgeklärte Menschen scheinen Vorbehalte zu haben, wenn Frauen plötzlich Frauen lieben oder sie unmittelbar mit Homosexualität konfrontiert werden: Sei es mit einem unerwarteten Coming-Out oder auch beim Anblick von Zärtlichkeiten – wie Küssen oder Händchenhalten – bei lesbischen oder schwulen Paaren in der Öffentlichkeit. Homosexualität im Alltag bleibt für viele Menschen nach wie vor ein Thema. Schließlich stellen Lesben und Schwule immer noch eine Minderheit in der Gesellschaft dar.

Lesbische Liebe: Herausforderungen, Schwierigkeiten, Ängste

Ein Coming-Out kann schnell zur Herausforderung werden. Wenn Frauen merken, dass sie in das eigene Geschlecht verliebt sind, sehen sie sich nicht selten mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert. Für junge Frauen, die gerade erst ihre Homosexualität entdecken, besteht eine große Hürde darin, sich in ihrem familiären Umfeld zu outen. Nicht selten werden im eigenen Elternhaus konservative Werte gepflegt, die beim Outing auf den Prüfstein gestellt werden. Aber auch Frauen, die vielleicht sogar selbst eine eigene Familie aufgebaut haben und ihre späte Frauenliebe entdecken, haben häufig Zweifel daran, die notwendige Toleranz und das erforderliche Verständnis aus dem eigenen Umfeld zu erhalten.

Doch nicht nur in privater, sondern auch in beruflicher Hinsicht haben viele Frauen je nach Branche oder Position Angst, sich zu ihrer lesbischen Liebe zu bekennen, um sich mögliche Aufstiegs- oder Karrierechancen nicht zu verbauen oder am Ende sogar einen Image-Schaden zu erleiden. Viele Firmen und Branchen fahren noch einen recht konservativen Kurs. Selbst in Unternehmen, die sich nach außen hin als weltoffen und tolerant vermarkten, steckt das Bekenntnis zu mehr Diversität häufig noch in den Kinderschuhen.

Neben der Sorge, beruflich nicht ernst genommen zu werden, besteht die größte Herausforderung für viele lesbische Frauen darin, zu erkennen, ob ihr Gegenüber auch lesbisch ist oder nicht. Schließlich stehen Sexualität und Vorlieben niemandem auf der Stirn geschrieben. Wenn Frau eine Frau liebt, muss sie also zusätzlich sich mit Vorsicht und Bedacht häufig kleine Liebesbeweise für sie einfallen lassen, um sich Gewissheit zu verschaffen, ob ihr weibliches Gegenüber grundsätzlich ihr Interesse erwidern könnte oder nicht.

Wie sich Lesben lieben: Unwissenheit und Vorurteile

Auch wenn viele Heteros sich offen und tolerant geben, so sind manche Ansichten immer noch mit einer heterosexuellen Denkweise überfrachtet. So zum Beispiel auch die Frage, ob es bei einem lesbischen Paar einen weiblichen und einen männlichen Part gibt. Natürlich nehmen auch bei einer lesbischen Beziehung – wie bei Heterosexuellen – manche Partner eher einen dominanteren, andere einen wenig dominanten Part ein. Diese Eigenschaften jedoch mit dominant=männlich und devot=weiblich gleichzusetzen, sind antiquierte Denkmuster, von denen man sich längst befreit haben sollte.

Auch was den Sex bei Lesben betrifft, muss nicht immer der Heterosex als Maßstab gelten. Der Vorgang der Penetration als einzig funktionales Kriterium ist eine überkommene Vorstellung. Lesbensex kann ebenso facettenreich und vielfältig über diverse Spielarten wie Oralverkehr, Streicheln oder das Hinzuziehen von Sex-Toys, wie Dildos, Vibratoren und Strap-Ons ausgelebt werden. Und nicht für jede Frau ist das klassische Rein-Raus-Spiel ausschlaggebend für guten Sex. Zudem haben Frauen ohnehin ein besseres Gespür dafür, wie der weibliche Körper funktioniert. Das betrifft nicht nur das Spiel mit erogenen Zonen. Auch die Fähigkeit zu multiplen Orgasmen ist ein Vorteil, den Lesben beim Liebesspiel gerne für sich ausreizen.

Homosexualitaet bei Frauen

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